Samstag, 7. Februar 2009

nochmal hongkong





honhgkong-der post davor war kanton








da bin ich wieder!
nach 11 tagen bzw. 10 nächten auf reisen bin ich wieder zuhause in nanjing.
mein reisepass ist durch die reisen zu den sonderverwaltungszonen hongkong und macao um einiges vollgestempelter und ich hab auch wieder neue dinge zu erzählen.
am sonntag den 25.1 ging es mit dem flugzeug los nach kanton.
der 25.1 war auch gleichzeitg der ersten tag des chinesischen jahren und so gab es nachts in kanton einen riesigen markt, vollgestopft mit menschen. Auf diesem markt wurden va blumen und pflanzen verkauft, wie auch sonstiger neujahres schnickschnack.
das highlight des zweiten tages war ein 30 minütiges feuerwerk. dieses war wirklich extrem schön.
nach einem weiteren tag in kanton ging es weiter nach hongkong.
da nach macao und hongkong leute aus ehemaligen soz. oder kommunistischen länderen nur mit einem extravisa, dessen ausstellungsstelle in peking ist, dürfen, gingen nur ich und david.
eva und faya, die mit uns aufgebrochen waren blieben zurück in kanton.
zuerst hatten ich und david geplant zu aller erst nach macao zu gehen, da wir keine unterkunft in hongkong hatten. doch mittwochmorgens um 11:30 haben wir im mc donalds beschlossen, es doch einfach mal in hongkong zu versuchen.
wir suchten uns dann eine adresse von nem hostel in hongkong raus und machten uns mit dem zug auf den weg nach shenzhen. Von shenzhen aus gelangt man zu der grenze von hongkong. das lief dann auch ganz gut, va. da uns ein mädel aus hongkong führte (neben der saß ich im zug und die meinte dann sie zeigt uns den weg, sie muss eh nach hongkong).
das coole an der ganzen china-hongkong grenze ist, dass man festland-china über ne rolltreppe und ne brücke verlässt.
in hongkong angekommen machten wir uns dann gleich auf die suche nach dem hostel, wobei das sehr einfach war.
raus aus der metrostation, raus auf die nathan street und ein paar meter. die nathan street ist die größte straße in hongkong, kowloon (ist im prizip downtown. von unserer bleibe waren es dann 5 min zum hafen).
aber zurück zu der hostelsuche. man betritt dann sowas wie ne marktkhalle von der nathan street aus, voll mit allen möglichen läden. hier gibt es dann vier aufzugspots, in denen es in die jeweiligen überbauten hochgeht. „unser“ hostel war im c block und leider schon völlig belegt.
die unterkunftssituation war durch chin. neujahr die hölle.
über umwege sind wir dann an inder geraten, die uns einen raum anboten, der als wir ankamen belegt war. so zogen wir in ein „loch“ für 200 hk dollar die nacht (unser sehr gutes hotel in katon kostete 140 yuan die nacht (1 yuan=1,1 hk dollar).
das loch bestand aus einem bett (1.8m auf 1.5m) einem engen gang und einem „bad“.
wir beide haben es überlebt dort zu übernachten. war nicht so schlimm, jedoch ziemlich eng in dem bett zu zweit.
am zweiten tag sind wir dann durch zufall in n anderes hostel geraten, mit 2 betten mehr platz und einem größeren bad. die nächsten 2 tage haben wir dann noch jeweils in dem hostel in den nächstgrößeren raum gewechselt.
An hongkong ist das wohl beeindruckenste die skyline. bei nacht ist sie unglaublich und dies va. das erste mal und von the peak, einem gifel mit aussichtsplattform und fantastischer übersicht.
krass ist auch wie sehr hongkong durch seine britische vergangenheit geprägt ist. hongkong ist für mich sowas wie der mix aus new york, london und china.
nach 4 tagen hongkong ging es dann per fähre nach macao. auch macao merkt man seine kolonialgeschichte an. die stadt wirkt sehr südeuropäisch mit kleine gassen, der altstadt um das wahrzeichen, der st. pauls-ruine. das an macao faszinierenste sind die casinos. va. das venetian haut einen um. riesige spielhalle, im zweiten stock sind rund um den restaurantbereich kanäle mit gondeln und venedig nachgebildet und alles ist gigantisch und prachtvoll.

Mittwoch, 21. Januar 2009

hallo! (bald) gutes neues chinesisches jahr!
ich bin jetzt mittlerweile wieder 2 ½ wochen hier in nanjing, nachdem ich weihnachten und neujahr zuhause in deutschland feiern konnte.
Hier in nanjing ist es va. kalt. so musste ich mir in den ersten tagen einen heizer kaufen um es in meinem zimmer auszuhalten.
zudem habe ich jetzt semesterferien. dadurch hat sich bei mir in den letzen wochen ein 2-tages-rhytmus eingestellt. am ersten tag party bis die lichter im 1912 angehen. Das bedeutet dann ein zubettgehen zwischen 4e und 6 uhr, je nach club. daraufhin verschlafe ich dann den ganzen tag und stehe rechtzeitig zum abendessen auf.
jeder zweite tag wird normal geführt. hier mache ich dann die notwendigen dinge, wie z.b die verlängerung meines visums letzte woche.
das einzig dumme die letzten tage ist, dass relativ viele leute mit denen ich viel zu tun hatte gehen. manche gehen zurück an ihre heimatuni. andere wechseln hier innerhalb chinas.
was gerade auch krass ist, ist der fakt, dass kein mensch mehr in der kantine ist und isst.
99% der chinesischen studenten ist nach hause gefahren um dort neujahr mit dem familienclan zu feiern.
Und um diese einsamkeit in der kantine zu umgehen haben wir beschlossen zu reisen.
Meine favoriten waren vietnam oder das südliche china in reichweite von hongkong.
Es ist letzteres geworden. Wir fliegen am 25.01 nach 广州-guangzhou-kanton, touren dann nach 澳门-aomen-macau und 香港-xianggang-hongkong um schließlich am 04.02 wieder von kanton aus nach hause zu fliegen.
Soweit von mir; und ach ja mein internetanschluss spinnt irgendwie. Internet ist gerade ehr magelware.

Montag, 1. Dezember 2008

你们好-Nimen hao!
Da bin ich wieder. Dass ich die letzte Zeit nichts mehr geschrieben hab liegt zum einen an meinem Internetanschluss und zum anderen an meinem Alltag.
China ist mittlerweile einfach Alltag geworden, irgendwie ist alles so vertraut, normal und, aus meiner Sicht mitunter, nicht unbedingt berichtenswert. Man macht zwar ab und zu noch manche Entdeckungen, aber an und für sich erlebe ich soviel wie jeder andere Student, mit dem Unterschied, dass ich in China bin und als Spaßstudent Chinesisch lerne.
Der andere Grund für meine Bloggerverweigerung ist wie gesagt das Internet an sich.
Da hier im Wohnheim irgendwas am Internet rumgewerkelt wurde, hatten wir die letzten fast 3 Wochen kein Internet. Man muss wissen, in China ist alles schnell und hektisch bis es ans Arbeiten geht. Jeder Arbeitsplatz ist eigentlich doppelt besetzt (so scheint es zumindest), jedoch geht es dadurch irgendwie nicht schneller. Eine Arbeitsmoral ist nicht vorhanden und jeder stümpert so vor sich hin.
Die Arbeiten am Internet gingen zum Beispiel wie folgt voran: alle 2-3 Tage kam der Arbeitertrupp. Dieser Trupp war dann wiederrum für 1-2 Stunden da, wobei die erste halbe Stunde konsequent mit Radio hören und mitsingen verbracht wurde.
Dementsprechend wurde dann für das Kabelneuverlegen und -anschließen annähernd 3 Wochen benötigt.
Ach ja es gibt noch etwas zu meinem Spaßstudententum zu sagen. Ich habe ja letztes mal das mit dem Examen oder Test erwähnt, den wir natürlich mittlerweile zurückbekommen haben.
Uh uh uh (Bommel gewidmet)... war Klassenbester mit 95 von 100 Punkten.
Das Erschreckende an diesem Test waren aber die Die sind wirklich grottenschlecht und wollen hier nächstes Jahr auf Chinesisch studieren.
Ist irgendwie ne unendlich Geschichte, aber im Prinzip ja deren alleiniges Problem. Wobei es hin und wieder auch meines wird wenn die Pfeifen den Unterricht unnötig verschleppen.
Wenn wir beim Thema Pfeifen sind sind wir auch schon bei den Franzosen....
Bei uns im Gang sind 4 Franzosen, die nur 3 Mal die Woche Uni haben, wenn sie gehen.
Genau die 4 Franzosen können aber nicht so gut mit Alkohl, oder besser seinen Folgen umgehen und das bekommt dann der ganze Gang Freitag- und Mittwochmorgens zwischen 4e und 6e zu spüren. In der Zeitspanne kommen die 4 Musketiere dann Sternhagelvoll von ihrer Clubtour nach Hause, proleten im Gang, schlagen sich gegenseitig wegen Geldangelegenheiten, usw.
Ich hasse Franzosen!
Der ganze Gang wartet dann immer auf Ida, die sich erbarmt aus ihrem warmen Bett zu steigen, in den kalten Gang zu gehen, das Pack zusammen zu scheißen und wieder für Ruhe zum Schlafen zu sorgen.
Kalt ist das nächste Thema. Es ist mittlerweile richtig kalt geworden. Es sind nur 0-10°C, aber wir kommen aus ganz anderen Regionen.
Die ganze Sache wird noch extremer, wenn man weiss dass die Chinesen nichts von Wärmedämmung verstehen. Wir haben hier Fenster die ein Witz sind, nur die Klimaanlage zum heizen und so ist es im Zimmer nicht wirklich kuschelig warm.
Am schlimmsten ist es Morgens, wenn man den Weg Bett-warme Dusche überwinden muss.
Ich hab dann hin und wieder meine Tage in denen ich das warme Bett vorziehe und die Uni schwänze. Kommt nicht so oft vor und wenn, dann ist es schon richtig kalt im Zimmer für mich verwöhnten Deutschen.
Man wird hier so hart...
Ich denke, dass war's erstmal für den nächsten Monat...
再见-zai jian euer 菲利普-fei li pu