halli hallo ....
ich hab mein schreib-burnout oder literarischen hungerast überwunden, neue dinge erlebt und endlich zeit gefunden dies auch der welt kundzutun. Ich fange jetzt einfach mal völlig zusammenhanglos an zu erzählen.
Wir haben gestern das midsemester examen geschrieben. War eigentlich nicht so schwierig, wobei ich natürlich einen tag später noch keine ergebnisse kenne, va. da ich heute die uni geschwäntzt habe und an deren stelle mit dem anderen, fortgeschrittenen kurs im nationalmuseum war.
Die nächste neuigkeit die mir in den sinn kommt und mitteilenswert ist, ist die sache mit den englischen namen der chinesen. Jeder chinese hat einen englischen namen oder besser internationalen namen, den er sich selbst gibt. Hin und wieder sind die namen ganz sinnvoll gewählt, wenn z.b. aus einem jun john wird. Jedoch gibt es auch die eher zweifelhaften wahlen.
Es gibt so meine top 4 der härtesten verfehlungen. 1. achilles, 2. rocky (wobei das ein kleiner, schmächtiger student war, der, da er die rocky filme nicht kennt, nicht verstand was wir so lustig fanden), 3. steal (ka wie er auf den namen kam) und last but not least 4. minze.
Minze ist der name einer chin. dt. linguistin, die bei der suche nach einem deutschen namen irgendwie auf den allerweltsname minze kam.
Als nächstes muss ich von der chinesischen fernsehlandschaft erzählen. In der kantine läuft von morgens bis abends cctv 5. dies ist der sportkanal der staatlichen fernsehens. Was gut an dem kanal ist, alle fußballligen (von england über italien bis deutschland) in den nachrichten gesendet werden, zudem kommt auch jetzt mit dem start der nba saison ganze spiele live im fernsehen. Das weniger gute und langweilige ist olympia. Immer wenn keine sportnachrichten oder live-sport gesendet wird, laufen olympiawiederholungen. Hier werden dann exzessiv die großen chinesischen momente olympias versendet.
Die einzige unterbrechung vom sport gab es lediglich als 3 chinesen als erste chinesen, wahrscheinlich völlig unbeachtet von der restlichen welt, im weltraum waren.
Während dieser zeit gab es dann weltraum dauerbeschallung mit hintergrundberichten im sendung mit maus stil, livebilder, pressekonferenzen und der landung in irgendeiner wüste.
Das lustige an der landung war, dass sie gesah während wir in der kantine essen waren. In den minuten als die landungskapsel aufgeschweißt wurde, wurde um uns herum komplett das essen eingestellt. Alle schauten gebannt auf die live bilder bis endlich die 3 austronauten, unter der freude aller chinesen, wohlbehalten aus ihrer kapsel krabbelten.
Der nächste nennenswerte punkt sind mal wieder die wochenenden. Ich habe ja wahrscheinlich schon zur genüge erzähl wie gut das weggehn hier ist, aber es sind neue aspekte dazugekommen.
Zum einen die chinesische ausgehmentalität. Die chinesen spielen unglaublich gerne ihre trinkspiele. Es gibt alle mögliche arten und typen von trinkspielen. Einerseits die würfelspiele, so stehen in allen clubs an den tischen würfelbecher und würfel, zum anderen die trinkspiel die ehr so in richtung schnick schnack schnuck gehen. Bei denen blick ich jedoch noch nicht ganz so durch.
Zum anderen ist es immer wieder die gastfreundschaft. Es ist so unglaublich was man hier für einen guten ruf als deutscher hat und wie man auf genommen wird. Ich denke, dass es hier in nanjing va. an den deutschen firmen liegt, die sich hier angesiedelt haben und im lokalen vergleich sehr gut zahlen, dann an der geschichte, dass ein dt. nazi hier in nanjing viele chinesen während des japanischen massakers gerettet hat und schlussendlich einfach allgemein dem guten standing, welches wir in der welt besitzen.
Vorletzte woche standen wir einfach nur in einem club, dem mazzo, rum und haben auf jemanden gewartet. Auf einmal hatten wir jeder ein stück kuchen in der hand und waren damit im prinzip auf ner geburtstagsparty eingeladen. Wir standen wirklich nur rum und auf einmal waren wir mittendrin statt nur dabei. Wir waren dann für 2 stunden bestens versorgt. Was einem dabei aber auch auffällt, ist das es jetzt in china eine schicht gibt, die gut geld verdient und das mitunter protzig zur schau stellt.
Was das ausgehen in china außerdem bereichert sind die kleinen suppenküchen und restauarants, die die ganze nacht über offen haben. Hierbei muss man auch noch einen kontrast erwähnen der krass ist. Tags über ist die stadt voller leben, menschen, autos usw.. nacht jedoch ist alles wie ausgestorben. Hier und da geht einer nach hause oder die taxis kreuzen durch die straßen, jedoch in den straßen mit diesen kleinen küchen tobt das volle leben. Wenn man um 4 nachts nach dem weggehen noch was kleines essen geht spielen sogar noch kleine kinder auf der straße. Zurück zu den küchen an sich. Hier sind die besten gerichte jiaozi, so etwas wie maultaschen, eine art schaschlik-spieße und suppen aller art.
In meiner klasse gibt’s auch neuigkeiten. Mein ali aus somalia hat 18 geschwister wobei sein vater die leistung mit zwei frauen nebeneinander vollbrachte. Außerdem merke ich jeden tag, dass französischsprachige menschen nicht zum fremdsprachenlernen geboren sind. Bei mir sind das zwei gute bespiele. Einer aus dshibuti, der andere aus guinea. Und wie die jeden tag chinesisch sprechen ist echt zum heulen.
Im chinesischen ist es unglaublich wichtig die töne und buchstaben genau zu treffen bzw. auszusprechen. Ich habe so das gefühl, dass das mit den beiden nix wird.
So ich muss jetzt los, 1912 wartet. An meinem gesamtkunstwerk blog wird demnächst weitergewurschtelt.
Freitag, 31. Oktober 2008
Dienstag, 14. Oktober 2008
So da bin ich wieder .... und es gibt coole sachen zu erzählen. Zu uns kommt gerade der spätherbst. Das bedeutet hier bis zu 27°C, endlich auch mal 2 tage blauer himmel am stück und man fragt sich, wie es sein wird wenn es in 2 monaten 0°C haben soll. Mir ist jetzt schon kalt wenn ich morgens aus der dusche komm (bei den billigen und dünnen fenstern hier), wobei es morgens so um die 16°C hat.
Das andere ist der krasseste fahrradfahrer, den ich bis jetzt gesehen hab. Kippe im mund und eine aufgeschlagener ordner auf dem lenker, wobei er hierin blätterte (lesen wäre erstmal unmöglich und zweitens lebensgefährlich). Der fahrradfahrer fuhr jedenfalls die straße in schlangenlinien entlang, während er alle paar sekunden aufblickte um nicht gegen den bordstein oder in den entgegenkommenden verkehr zu fahren...
Was auch lustig bis nervend ist, ist das andauernde gehupe. Die hupe, jedenfalls so denken die chinesen, wurde aus dreierlei grund erfunden. Erstens um den überholvorgang von autos bei rollern, fahrrädern oder anderen autos anzukündigen. Zweitens um freche fußgänger zu verscheuchen, die sich erdreisten auf einem zebrastreifen oder anderswo die fahrbahn zu überqueren und somit den autofahrer zur geschwindigkeitsverringerung nötigen.
Der dritte grund ist die staufrustbewältigung. Wenn ein auto mal zum stehen gezwungen wird und es handelt sich um keine ampel, dann wird losgehupt. Es ist so lustig wenn alle irgenwie denken dadurch geht es schneller und wirklich jeder, der zum anhalten gezwungen wird, anfängt zu hupen. In china gibt es deshalb sogar das verkehrsschild „hupen verboten“, wobei die einhaltung eher sekundär ist.
Was auch ungewohnt ist, sind die geldtransporter (ka ob ich das schonmal geschrieben hab, wenn ja dann faszinierts mich halt). Es gibt 2 banken direkt am wohnheim und immer abends kommen die geldtransporter. Hier handelt es sich nicht, wie in deutschland um leute im anzug mit ner pistole im halfter, sondern um 2 wachen in schusssicherer weste, stahlhelm und mit maschinengewehren + einem der das geld holt. Das coole ist dann, dass die wachen auf der straße stehen, maschinengewehr im anschlag, und die ganze szenerie absichern, während das leben außenrum ganz normal weitergeht (die mutigen laufen durch die schusslinie).
Ach ja und ich hab 2 neue mitstudenten bekommen. Eine ägypterin und einer aus guinea, wobei sich beide in die reihe der hochintelligenten und lernressistenten einreihen. Ich hab keine ahnung welches niveau die schulen in den ländern haben. Jedenfalls haben wir ne halbe woche verplempert (zum glück nur in zeichen, unsere sprechenlehrerin machte einfach weiter), um mit denen im kurzdurchlauf das zeug durchzugehen, welches wir schon kennen und (bis aus ali) können. Wobei die dann ebenfalls (wie ali...) nicht mal die einfachensten zeichen können und meinen, dass es so schwer zu lernen ist. Wobei es einfach ne auswendiglernerei ist, die man wohl oder übel machen muss. Es sind eben ungewohnte zeichen und zeichenkombinationen die man in den kopf rein bekommen muss.
Was mir dann immer durch den kopf geht ist, dass es für die doch um was geht. Die brauchen das um hier zu studieren und es für die keine rein spaßveranstaltung ist, wie für mich. Die lernen fürs spätere studium während ich nur fürs leben.
Aber das fällt mich auch immer mehr auf, da jetzt alle studiengänge angefangen haben. Ich bin der einzige der hier zum spaß da ist. Der rest ist entweder für ein jahr oder ein halbes jahr im austausch, lernt chinesisch für das kommende studium hier in china oder absolviert an der uni sein ganzes studium.
Etwas, dass ich mich auch immer mal wieder frag ist, was deren eltern machen oder sind. Ob ich da mit den kindern der führungscliquen afrikas sitze. Denn es ist ja nicht so alltäglich, dass sich eine familie aus simbabwe, somalia oder guinea den auslandaufenthalt und das studium ihres kindes leisten kann (medizin kostet wohl 4000 US $ pro semester .... und mein ali aus somalia will das machen).
Der nebeneffekt davon, dass ich der einzige nicht-wirklich-student bin ist, ich bin der jüngste, das kücken oder der max müller der uni.
Das ist dann schon lustig wenn man mit 5-10 jahre ältern leuten unterwegs ist, wobei man bei meiner reife keinen unterschied merkt.
Die nächste neuigkeit ist folgende: ich habe einen neuen landsmann im haus!
Er heisst michael, ist 29, kommt aus münchen und ist hier für ein halbes jahr im auslandssemester. Michael studiert im „richtigen leben“ irgendwas mit international trade oder economics.
Er kam mitte letzte woche an, wobei er die zeit davor durch sibirien und die mongolei gereist ist.
In der mongolei muss es schon krass sein. Irgendwelche staubpisten sind die hauptverbindungen von west nach ost, über die hälfte der menschen leben noch in ihren jurten und zur mittagszeit hat jeder schon seine halbe flasche wodka intus. Auch die bilder, die er gemacht hat und die ich mir am wochenende angeschaut habe sind beeindruckend. Wüsten und steppen so weit das auge reicht und dazwischen schneebedeckte berge, die einzigen 3 bäume der wüste gobi (die sogar einen eigenen namen tragen) und die ganzen halbwilden kamele und trampeltiere.
Eine ander sache ist die finazkrise und das verhältnis von euro zu yuan. Bei den ganzen wirtschaftlern hier wird man dafür richtig sensiblisiert. Als ich ankam war ein euro ungefähr 10,3 yuan wert am letzten wochende, als die werte in ganz europa den bach herunter gingen, dann nur noch 9,1. Jetzt ist der werte mit all den rettungsplänen zumindest wieder auf 1:9,3 geklettert und nun sind die ganzen wirtschaftsstudenten am überlegen, wann sie am besten geld abheben...
Das andere ist der krasseste fahrradfahrer, den ich bis jetzt gesehen hab. Kippe im mund und eine aufgeschlagener ordner auf dem lenker, wobei er hierin blätterte (lesen wäre erstmal unmöglich und zweitens lebensgefährlich). Der fahrradfahrer fuhr jedenfalls die straße in schlangenlinien entlang, während er alle paar sekunden aufblickte um nicht gegen den bordstein oder in den entgegenkommenden verkehr zu fahren...
Was auch lustig bis nervend ist, ist das andauernde gehupe. Die hupe, jedenfalls so denken die chinesen, wurde aus dreierlei grund erfunden. Erstens um den überholvorgang von autos bei rollern, fahrrädern oder anderen autos anzukündigen. Zweitens um freche fußgänger zu verscheuchen, die sich erdreisten auf einem zebrastreifen oder anderswo die fahrbahn zu überqueren und somit den autofahrer zur geschwindigkeitsverringerung nötigen.
Der dritte grund ist die staufrustbewältigung. Wenn ein auto mal zum stehen gezwungen wird und es handelt sich um keine ampel, dann wird losgehupt. Es ist so lustig wenn alle irgenwie denken dadurch geht es schneller und wirklich jeder, der zum anhalten gezwungen wird, anfängt zu hupen. In china gibt es deshalb sogar das verkehrsschild „hupen verboten“, wobei die einhaltung eher sekundär ist.
Was auch ungewohnt ist, sind die geldtransporter (ka ob ich das schonmal geschrieben hab, wenn ja dann faszinierts mich halt). Es gibt 2 banken direkt am wohnheim und immer abends kommen die geldtransporter. Hier handelt es sich nicht, wie in deutschland um leute im anzug mit ner pistole im halfter, sondern um 2 wachen in schusssicherer weste, stahlhelm und mit maschinengewehren + einem der das geld holt. Das coole ist dann, dass die wachen auf der straße stehen, maschinengewehr im anschlag, und die ganze szenerie absichern, während das leben außenrum ganz normal weitergeht (die mutigen laufen durch die schusslinie).
Ach ja und ich hab 2 neue mitstudenten bekommen. Eine ägypterin und einer aus guinea, wobei sich beide in die reihe der hochintelligenten und lernressistenten einreihen. Ich hab keine ahnung welches niveau die schulen in den ländern haben. Jedenfalls haben wir ne halbe woche verplempert (zum glück nur in zeichen, unsere sprechenlehrerin machte einfach weiter), um mit denen im kurzdurchlauf das zeug durchzugehen, welches wir schon kennen und (bis aus ali) können. Wobei die dann ebenfalls (wie ali...) nicht mal die einfachensten zeichen können und meinen, dass es so schwer zu lernen ist. Wobei es einfach ne auswendiglernerei ist, die man wohl oder übel machen muss. Es sind eben ungewohnte zeichen und zeichenkombinationen die man in den kopf rein bekommen muss.
Was mir dann immer durch den kopf geht ist, dass es für die doch um was geht. Die brauchen das um hier zu studieren und es für die keine rein spaßveranstaltung ist, wie für mich. Die lernen fürs spätere studium während ich nur fürs leben.
Aber das fällt mich auch immer mehr auf, da jetzt alle studiengänge angefangen haben. Ich bin der einzige der hier zum spaß da ist. Der rest ist entweder für ein jahr oder ein halbes jahr im austausch, lernt chinesisch für das kommende studium hier in china oder absolviert an der uni sein ganzes studium.
Etwas, dass ich mich auch immer mal wieder frag ist, was deren eltern machen oder sind. Ob ich da mit den kindern der führungscliquen afrikas sitze. Denn es ist ja nicht so alltäglich, dass sich eine familie aus simbabwe, somalia oder guinea den auslandaufenthalt und das studium ihres kindes leisten kann (medizin kostet wohl 4000 US $ pro semester .... und mein ali aus somalia will das machen).
Der nebeneffekt davon, dass ich der einzige nicht-wirklich-student bin ist, ich bin der jüngste, das kücken oder der max müller der uni.
Das ist dann schon lustig wenn man mit 5-10 jahre ältern leuten unterwegs ist, wobei man bei meiner reife keinen unterschied merkt.
Die nächste neuigkeit ist folgende: ich habe einen neuen landsmann im haus!
Er heisst michael, ist 29, kommt aus münchen und ist hier für ein halbes jahr im auslandssemester. Michael studiert im „richtigen leben“ irgendwas mit international trade oder economics.
Er kam mitte letzte woche an, wobei er die zeit davor durch sibirien und die mongolei gereist ist.
In der mongolei muss es schon krass sein. Irgendwelche staubpisten sind die hauptverbindungen von west nach ost, über die hälfte der menschen leben noch in ihren jurten und zur mittagszeit hat jeder schon seine halbe flasche wodka intus. Auch die bilder, die er gemacht hat und die ich mir am wochenende angeschaut habe sind beeindruckend. Wüsten und steppen so weit das auge reicht und dazwischen schneebedeckte berge, die einzigen 3 bäume der wüste gobi (die sogar einen eigenen namen tragen) und die ganzen halbwilden kamele und trampeltiere.
Eine ander sache ist die finazkrise und das verhältnis von euro zu yuan. Bei den ganzen wirtschaftlern hier wird man dafür richtig sensiblisiert. Als ich ankam war ein euro ungefähr 10,3 yuan wert am letzten wochende, als die werte in ganz europa den bach herunter gingen, dann nur noch 9,1. Jetzt ist der werte mit all den rettungsplänen zumindest wieder auf 1:9,3 geklettert und nun sind die ganzen wirtschaftsstudenten am überlegen, wann sie am besten geld abheben...
Dienstag, 7. Oktober 2008
Montag, 6. Oktober 2008
So ein scheiss ... hab ich heut n paarmal gedacht.
Zu aller erst ging mein pc nicht mehr (seit gestern abend). Zum glück hab ich meinen eigenen „pc-chinesen“ und der hat mich dann zu nem samsung-laden in der innenstadt geführt. Die konnten den pc dann auch zum glück wieder repariert.
Zum andern habe ich einen si ma li ren/einen aus somalia in meiner chinesisch klasse. Der kam erstamal ne woche zu spät und hat uns fast ne woche aufgehalten, als ihm der ganze stoff, den wir schon kannten vermittelt wurde. Heute hat er dann mit dem (sehr netten) lehrer diskutiert, wie schwer ihm die zeichen fallen, da er beim diktat nix auf die reihe brachte.
Die sache ist nur die, dass er kann nicht mal die basics wie ni (du) oder nü (frau) schreiben, die so alltäglich sind. Die diskussion ist also eine witz wobei er jetzt sowieso eine ferienwoche zeit hatte sowas zu lernen.
Jedenfalls hat er dann nach einem chinesischen alphabet gefragt, da er meinte das erleichtert ihm die sache. Daraufhin musste ihm erklärt werden, dass das ping yin also die alternative zu den zeichen in lat. Buchstaben erst 50 jahre alt ist, es somit kein alphabet oder ähnliches gibt, sondern nur die zeichen, die man eben zu können hat und somit auswendig lernen muss. Die moral von der geschichte war folgendes: wir verschwendeten ne halbe stunde, er kann seine zeichen immer noch nicht ... ach ja und er will ab nächstes jahr medizin in chinesisch studieren .... ich denk mal das wird nix - hierzu braucht man mehr als die 3000-5000 zeichen, die man für einen normalen chinesichen alltag braucht.
Das letzte war dann noch das financial center der uni wo ich meine studentenkarte/essenskarte aufladen musste. Vor mir standen 2 leute. Der eine hatte irgendwie alle erdenkensmögliche probleme mit seiner karte und brauchte 10 min ohne ergebnis. Der direkt vor mir in der schlange erdreistete sich mit einem 50 yuan schein, der eine kleine riss in der mitte hatte, zu zahlen. Diesen musste die „kartenaufladefrau“ erst noch in zeitlupe mit tesa kleben .... nach 15 min war ich durch (ich braucht ungefähr 40 sec), wobei nun der ganze gang voll wartender studenten war.
Nun ein völlig anderes thema:
Das erfreuliche an china/nanjing ist das weggehn. Es gibt 2 „ausländerclubs“. Wobei beide eigentlich scheiße sind. Im scarlet hängen die ganzen afrikaner rum (kenn zwar paar von denen) aber da isses langweilig. Der andere club ist castle bar, in dem die weissen rumhägen. Ebenfalls langweilig und zudem auch voll mit alten säcken.
Richtig geil wird es im 19 12 (schon erwähnt: das club....-viertel).
Als europäer/auch -in ist man da sehr gern gesehen, wobei nicht viele bis keine anderen ausländer dort sind.
Generell ist es hier sehr angenehm und vorteilhaft als (weisser) europäer. Die chinesen verbinden dass irgendwie mit der westl. fortschrittlichkeit und dem lifestyle den sie anstreben. Und genauso wie die chinesen ein schweinegeld beim (westl.) mc donalds ausgeben, hat man als westler einen ebensolchen stand als etwas besonderes. (beispiele: eva fiel bei mc donalds ihr zeug runter-bekam eínfach eine neue portion ohne was zahlen zu müssen (war ihr eigener fehler und ein chinese hätte nix umsonst bekommen)), die mädels haben ihre „stalker“ oder verliebten chinesen, die ihnen zeug kaufen wollen (das härteste war ein kühlschrank-angebot), als großer, athletisch bis sportlicher junge hast du unendlich auswahl in den clubs (um halb 3e tanzen 10 chinesen vor sich hin und bei dir sind 3 mädels ....).
Jedesmal wenn ich dann nachts die 5 min zum wohnheim laufe, denke ich: wegen dem weggehen könnte ich hier mindestens ein jahr leben. Außerdem werde ich in deutschland nicht mehr ausgehen können ohne enttäuscht zu sein. Nach dem, was man hier erlebt und wie es hier abgeht ist das schlicht unmöglich. Kurzum, wer mal richtig spass haben will kommt hierher, ein platz im wohnheim ist kein problem (7. stock ist fast komplett leer) und dann new taiping road!
Auch die clubs an sich sind ne andere nummer als in deutschland, zumindest im neugebauten 19 12.
Alles modern in der mitte oftmals bar und tanzfläche außenrum so art chilling-areas, überall die bedienungen, wobei die barkeeper trinkspiele mit den gästen spielen. Es ist so schwer das zu vermitteln (denk ich) ... man muss es einfach erleben ... genial.
Vor den (schwarzen) afrikaner haben sie ehr angst ... hab ich zumindest so mitbekommen und von meinen afrikanern hier erzählt bekommen.
Etwas völlig anderes ist die sicht auf die heimat, wenn man weg ist, oder besser die sicht von deutschland, die man von den chinesen vermittelt bekommt. Egal was man gesagt bekommt, der ruf, zumindest was man mitbekommt (vllt ist es ja doch nur höfflichkeit), ist sehr gut.
Man wird zu aller erst angesprochen, wie hochentwickelt d ist, wieviel technik dort her kommt, wie modern es dort ist, wie gut es den menschen geht und wie wenig umweltverschmutzung es gibt.
Dann gibt es natürlich das oktoberfest und das dt bier auf das man alle nase lang angesprochen wird.
Interessant ist auch die sache mit kindergeld und der möglichkeit soviel kinder zu bekommen wie man will in zeiten der chin. ein-kind-politik. Mein lehrer hat mich daraufhin gefragt, wie weit deutschland denn vom paradies entfernt ist.
Ach ja und man wird auch auf sportler angesprochen. Ganz oben auf der chinesischen rangliste steht dirk nowitzki, wobei er von den ebenfalls bekannten bis populären kahn, lehmann, lahm und ballack gefolgt wird.
Zu aller erst ging mein pc nicht mehr (seit gestern abend). Zum glück hab ich meinen eigenen „pc-chinesen“ und der hat mich dann zu nem samsung-laden in der innenstadt geführt. Die konnten den pc dann auch zum glück wieder repariert.
Zum andern habe ich einen si ma li ren/einen aus somalia in meiner chinesisch klasse. Der kam erstamal ne woche zu spät und hat uns fast ne woche aufgehalten, als ihm der ganze stoff, den wir schon kannten vermittelt wurde. Heute hat er dann mit dem (sehr netten) lehrer diskutiert, wie schwer ihm die zeichen fallen, da er beim diktat nix auf die reihe brachte.
Die sache ist nur die, dass er kann nicht mal die basics wie ni (du) oder nü (frau) schreiben, die so alltäglich sind. Die diskussion ist also eine witz wobei er jetzt sowieso eine ferienwoche zeit hatte sowas zu lernen.
Jedenfalls hat er dann nach einem chinesischen alphabet gefragt, da er meinte das erleichtert ihm die sache. Daraufhin musste ihm erklärt werden, dass das ping yin also die alternative zu den zeichen in lat. Buchstaben erst 50 jahre alt ist, es somit kein alphabet oder ähnliches gibt, sondern nur die zeichen, die man eben zu können hat und somit auswendig lernen muss. Die moral von der geschichte war folgendes: wir verschwendeten ne halbe stunde, er kann seine zeichen immer noch nicht ... ach ja und er will ab nächstes jahr medizin in chinesisch studieren .... ich denk mal das wird nix - hierzu braucht man mehr als die 3000-5000 zeichen, die man für einen normalen chinesichen alltag braucht.
Das letzte war dann noch das financial center der uni wo ich meine studentenkarte/essenskarte aufladen musste. Vor mir standen 2 leute. Der eine hatte irgendwie alle erdenkensmögliche probleme mit seiner karte und brauchte 10 min ohne ergebnis. Der direkt vor mir in der schlange erdreistete sich mit einem 50 yuan schein, der eine kleine riss in der mitte hatte, zu zahlen. Diesen musste die „kartenaufladefrau“ erst noch in zeitlupe mit tesa kleben .... nach 15 min war ich durch (ich braucht ungefähr 40 sec), wobei nun der ganze gang voll wartender studenten war.
Nun ein völlig anderes thema:
Das erfreuliche an china/nanjing ist das weggehn. Es gibt 2 „ausländerclubs“. Wobei beide eigentlich scheiße sind. Im scarlet hängen die ganzen afrikaner rum (kenn zwar paar von denen) aber da isses langweilig. Der andere club ist castle bar, in dem die weissen rumhägen. Ebenfalls langweilig und zudem auch voll mit alten säcken.
Richtig geil wird es im 19 12 (schon erwähnt: das club....-viertel).
Als europäer/auch -in ist man da sehr gern gesehen, wobei nicht viele bis keine anderen ausländer dort sind.
Generell ist es hier sehr angenehm und vorteilhaft als (weisser) europäer. Die chinesen verbinden dass irgendwie mit der westl. fortschrittlichkeit und dem lifestyle den sie anstreben. Und genauso wie die chinesen ein schweinegeld beim (westl.) mc donalds ausgeben, hat man als westler einen ebensolchen stand als etwas besonderes. (beispiele: eva fiel bei mc donalds ihr zeug runter-bekam eínfach eine neue portion ohne was zahlen zu müssen (war ihr eigener fehler und ein chinese hätte nix umsonst bekommen)), die mädels haben ihre „stalker“ oder verliebten chinesen, die ihnen zeug kaufen wollen (das härteste war ein kühlschrank-angebot), als großer, athletisch bis sportlicher junge hast du unendlich auswahl in den clubs (um halb 3e tanzen 10 chinesen vor sich hin und bei dir sind 3 mädels ....).
Jedesmal wenn ich dann nachts die 5 min zum wohnheim laufe, denke ich: wegen dem weggehen könnte ich hier mindestens ein jahr leben. Außerdem werde ich in deutschland nicht mehr ausgehen können ohne enttäuscht zu sein. Nach dem, was man hier erlebt und wie es hier abgeht ist das schlicht unmöglich. Kurzum, wer mal richtig spass haben will kommt hierher, ein platz im wohnheim ist kein problem (7. stock ist fast komplett leer) und dann new taiping road!
Auch die clubs an sich sind ne andere nummer als in deutschland, zumindest im neugebauten 19 12.
Alles modern in der mitte oftmals bar und tanzfläche außenrum so art chilling-areas, überall die bedienungen, wobei die barkeeper trinkspiele mit den gästen spielen. Es ist so schwer das zu vermitteln (denk ich) ... man muss es einfach erleben ... genial.
Vor den (schwarzen) afrikaner haben sie ehr angst ... hab ich zumindest so mitbekommen und von meinen afrikanern hier erzählt bekommen.
Etwas völlig anderes ist die sicht auf die heimat, wenn man weg ist, oder besser die sicht von deutschland, die man von den chinesen vermittelt bekommt. Egal was man gesagt bekommt, der ruf, zumindest was man mitbekommt (vllt ist es ja doch nur höfflichkeit), ist sehr gut.
Man wird zu aller erst angesprochen, wie hochentwickelt d ist, wieviel technik dort her kommt, wie modern es dort ist, wie gut es den menschen geht und wie wenig umweltverschmutzung es gibt.
Dann gibt es natürlich das oktoberfest und das dt bier auf das man alle nase lang angesprochen wird.
Interessant ist auch die sache mit kindergeld und der möglichkeit soviel kinder zu bekommen wie man will in zeiten der chin. ein-kind-politik. Mein lehrer hat mich daraufhin gefragt, wie weit deutschland denn vom paradies entfernt ist.
Ach ja und man wird auch auf sportler angesprochen. Ganz oben auf der chinesischen rangliste steht dirk nowitzki, wobei er von den ebenfalls bekannten bis populären kahn, lehmann, lahm und ballack gefolgt wird.
Donnerstag, 2. Oktober 2008
So, nun bin ich wieder in nanjing. Bin gestern um 3e in der nacht am wohnheim angekommen. Und es ist seltsam wie schnell man sich auch in der eigentlichen fremde eine heimat schafft. Denn es war wirklich ein gefühl des richtigen heimkommens, als man im bahnhof war oder vor dem wohnheim stand.
Aber zurück zum anfang; der reise nach hangzhou.
Wir fuhren mit dem nachtzug nach hangzhou, wobei diese art des reisens sehr angenehm ist. Man kann schlafen, die reise vergeht wie ím flug und man hat trotz 7 stunden reisezeit noch den ganzen tag vor sich.
Die schlafzüge muss man sich so vorstellen: ein wagoon getrennt durch eine art offene abteile mit jeweils einem engen gang und rechts sowie links 3er stockbetten.
Wie gesagt die reise verging schnell und verlief sehr angenehm trotz eines mannes in den stockbetten gegenüber dessen einziges hobby es war entweder die nase hoch zu ziehn, zu rülpsen, beim essen zu schmatzen bzw. jedes menschenmögliche geräusch zu machen. Zum glück hab ich von 7 stunden 6 oder so gepennt und musste mir die geräusche nicht antun.
Um 9 uhr waren wir schließlich in hangzhou und wollten erstmal die rücktickets kaufen. Um es kurz zu machen wir haben keine bekommen. Wir wurden von schlange zu schlange geschickt (was dauert in einer halle mit geschätzten 1000000000000 chinesen) und nach 1 ½ stunden hatten wir keinen bock mehr, nahmen uns ein taxi und ließen uns zur uni kutschieren.
Dort angekommen wurden wir von der freundin von farja erwartet, zum wohnheim geführt und bekamen unsere zimmer.
Die positive überraschung war hierbei, dass die zimmer nun doch 2 nächte frei warn, zusätzlich handelte es sich bei den zimmern um die (guten) gästezimmer des wohnheims.
Wir hatten also bad und dusche + fernseher (dt. wetten, dass ... läuft wirklich in china (hab ich auf dem 6ten kanal des staatsfernsehen entdeckt)) und echte matratzen im zimmer. Normale studentenbuden dort bestehen nur aus schrank tisch bett und stuhl. Hier in nanjing haben ja noch n bad, jedoch keine echten matratzen.
Nachdem das einchecken vollbracht war zogen wir los. Es wird ja immer behauptet hangzhou ist schön ... und das ist es wirklich. Es gibt dort einen großen see in der stadtmitte und darum sind unendlich viele parks mit einer padode (ebenso tempel/alten villen) neben der anderen dazwischen, wie gesagt, gärten und parks sowie brücken in allen variationen.
Die andere attraktion sind die wetlands, also etwas zwischen sumpf und wasserlandschaft, mit inseln, ebenfalls alten villen und tempeln sowie km an wegen und brücken.
Der letzte hotspot ist ein muslimisches restaurant im stadtzentrum, mit dem wahrscheinlich besten essen hangzhous. In drei tagen aufenthalt warn wir dort 3 mal essen. Die restlichen restaurants sind nicht so gut (in einem gab es hänchen mit bambus und kohl (suppe) mit dem kompletten hänchen im topf, wobei ich den kopf zu essen makaber finde und die füße einfach nicht schmecken).
Nach den 3 tagen taten mir dann die füße weh von dem ganzen gelaufe. Aber es ging ja richtung heimat (wir hatten mittlerweile bahnkarten in einem kartenoffice bei der uni gekauft (ging diesmal total schnell und einfach + billig (7h fahrt, sitzplatz: 6 euro!).
Um 5 uhr machten wir uns dann auf den weg, hatten um 18:00 ein taxi (irgendwie wollte ganz hngzhou auch taxifahrn), waren dann pünktlich um 18:30 am bahnhof, kurzer check-in und um 18:55 gings los.
Wir bekamen wahrscheinlich erst so spät ein taxi weil nationalfeiertag war. Der ist hier total langweilig (hatte mit paraden oder vergleichbarem gerechnet ... die leute nutzen es als familienfest oder für ausflüge).
Die rückfahrt war dann einerseits unangenehm für den hintern, aber sonst total lustig. In china muss man sich bahnfahren so vorstellen. Nicht alle haben sitzplatzkarten und stehen, liegen oder sitzen auf mitgebrachten hockern im gang. Dann läuft, wie in dt. das bahnpersonal durch die gänge und verkauft essen, snacks und trinken. Jedoch artet das dann in der nacht zu einem markt aus wenn alles mögliche (taschenlampe, spielzeug, schnittsichere unternhemden?!? ...) angepriesen werden.
Was dann noch sehr sympatisch ist, ist das wildfremde leute aufeinandertreffen ihre lebensgeschichten einander erzählen oder probleme und aktuelles diskutieren.
Angenehm ist auch, dass man als ausländer sehr nett behandelt wird.
In hangzhou wurde man dauernd angestarrt (was nicht sehr stört), mit hello angeredet oder um photos gebeten (was nervt (wer will kann das als nebenverdienst nutzen ...)).
naja während der fahrt durch die nacht bekamen wir dann noch die spektakulärere seite des feiertags zu sehen: es gab feuerwerke am himmel.
Ach ich hab noch was vergessen. Hangzhou hat auch einen ganialen nachtmarkt+eine wasser/fontainenshow am see.
Aber zurück zum anfang; der reise nach hangzhou.
Wir fuhren mit dem nachtzug nach hangzhou, wobei diese art des reisens sehr angenehm ist. Man kann schlafen, die reise vergeht wie ím flug und man hat trotz 7 stunden reisezeit noch den ganzen tag vor sich.
Die schlafzüge muss man sich so vorstellen: ein wagoon getrennt durch eine art offene abteile mit jeweils einem engen gang und rechts sowie links 3er stockbetten.
Wie gesagt die reise verging schnell und verlief sehr angenehm trotz eines mannes in den stockbetten gegenüber dessen einziges hobby es war entweder die nase hoch zu ziehn, zu rülpsen, beim essen zu schmatzen bzw. jedes menschenmögliche geräusch zu machen. Zum glück hab ich von 7 stunden 6 oder so gepennt und musste mir die geräusche nicht antun.
Um 9 uhr waren wir schließlich in hangzhou und wollten erstmal die rücktickets kaufen. Um es kurz zu machen wir haben keine bekommen. Wir wurden von schlange zu schlange geschickt (was dauert in einer halle mit geschätzten 1000000000000 chinesen) und nach 1 ½ stunden hatten wir keinen bock mehr, nahmen uns ein taxi und ließen uns zur uni kutschieren.
Dort angekommen wurden wir von der freundin von farja erwartet, zum wohnheim geführt und bekamen unsere zimmer.
Die positive überraschung war hierbei, dass die zimmer nun doch 2 nächte frei warn, zusätzlich handelte es sich bei den zimmern um die (guten) gästezimmer des wohnheims.
Wir hatten also bad und dusche + fernseher (dt. wetten, dass ... läuft wirklich in china (hab ich auf dem 6ten kanal des staatsfernsehen entdeckt)) und echte matratzen im zimmer. Normale studentenbuden dort bestehen nur aus schrank tisch bett und stuhl. Hier in nanjing haben ja noch n bad, jedoch keine echten matratzen.
Nachdem das einchecken vollbracht war zogen wir los. Es wird ja immer behauptet hangzhou ist schön ... und das ist es wirklich. Es gibt dort einen großen see in der stadtmitte und darum sind unendlich viele parks mit einer padode (ebenso tempel/alten villen) neben der anderen dazwischen, wie gesagt, gärten und parks sowie brücken in allen variationen.
Die andere attraktion sind die wetlands, also etwas zwischen sumpf und wasserlandschaft, mit inseln, ebenfalls alten villen und tempeln sowie km an wegen und brücken.
Der letzte hotspot ist ein muslimisches restaurant im stadtzentrum, mit dem wahrscheinlich besten essen hangzhous. In drei tagen aufenthalt warn wir dort 3 mal essen. Die restlichen restaurants sind nicht so gut (in einem gab es hänchen mit bambus und kohl (suppe) mit dem kompletten hänchen im topf, wobei ich den kopf zu essen makaber finde und die füße einfach nicht schmecken).
Nach den 3 tagen taten mir dann die füße weh von dem ganzen gelaufe. Aber es ging ja richtung heimat (wir hatten mittlerweile bahnkarten in einem kartenoffice bei der uni gekauft (ging diesmal total schnell und einfach + billig (7h fahrt, sitzplatz: 6 euro!).
Um 5 uhr machten wir uns dann auf den weg, hatten um 18:00 ein taxi (irgendwie wollte ganz hngzhou auch taxifahrn), waren dann pünktlich um 18:30 am bahnhof, kurzer check-in und um 18:55 gings los.
Wir bekamen wahrscheinlich erst so spät ein taxi weil nationalfeiertag war. Der ist hier total langweilig (hatte mit paraden oder vergleichbarem gerechnet ... die leute nutzen es als familienfest oder für ausflüge).
Die rückfahrt war dann einerseits unangenehm für den hintern, aber sonst total lustig. In china muss man sich bahnfahren so vorstellen. Nicht alle haben sitzplatzkarten und stehen, liegen oder sitzen auf mitgebrachten hockern im gang. Dann läuft, wie in dt. das bahnpersonal durch die gänge und verkauft essen, snacks und trinken. Jedoch artet das dann in der nacht zu einem markt aus wenn alles mögliche (taschenlampe, spielzeug, schnittsichere unternhemden?!? ...) angepriesen werden.
Was dann noch sehr sympatisch ist, ist das wildfremde leute aufeinandertreffen ihre lebensgeschichten einander erzählen oder probleme und aktuelles diskutieren.
Angenehm ist auch, dass man als ausländer sehr nett behandelt wird.
In hangzhou wurde man dauernd angestarrt (was nicht sehr stört), mit hello angeredet oder um photos gebeten (was nervt (wer will kann das als nebenverdienst nutzen ...)).
naja während der fahrt durch die nacht bekamen wir dann noch die spektakulärere seite des feiertags zu sehen: es gab feuerwerke am himmel.
Ach ich hab noch was vergessen. Hangzhou hat auch einen ganialen nachtmarkt+eine wasser/fontainenshow am see.
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