Das leben in china wird einem mit der zeit immer vertrauter. Die ersten beiden tage warn extrem hart. Man fühlt sich hier wie auf nem komplett anderen planeten; überall nur zeichen, keiner kann englisch und ich dachte: oh mein gott wie soll ich das nur aushalten und ich will nach hause.
Aber wenn man seine leute findet wird es sehr lustig.
So langsam beginne ich die ersten zeichen zu erkennen und ein teil der welt erschließt sich (wurde deswegen schon angemotzt von darja. Sie sucht tee im supermarkt, ich sag da hinten ganz groß das zeichen und bekam als antwort zurück: sag mal jetzt kannste deine ersten 2 zeichen und musst schon aufmucken).
Es ist auch spannend und lustig eine komplett andere kultur kennen zu lernen, so die kleinen und großen unterschiede.
Ich fang einfach mal an mit aufzählen was mir so in den sinn kommt.
Einfach der verkehr, indem man als europäer am steuer entweder töten oder totgefahren würde (fahrspurwechsel ohne schauen und direkt auf ein anderes fahrzeug überall schießen motorroller und fahrräder raus und durch).
Das einzig komische ist dass ich noch keinen unfall gesehen hab außer einen, der dachte och ich könnte doch sms schreiben und fahrrad fahren und dann gegen nen pfosten fuhr.
Das nächste ist das schönheitsideal bleiche haut. Ich war mit ida einkaufen und die braucht seife. Wir haben den ganzen carrefour abgesucht und es gibt nur seife mit bleeching-zeug drinnen.
Die mädels die es dann noch auf die spitze treiben sind diejenigen, die bei jedem wetter (auch wolken/smog verhangenem himmel) nen sonnenschirm über sich aufspannen. Hierbei das sahnehäubchen sind nur noch frauen, welche in einer hand den sonnenschirm halten und mit der anderen versuchen fahrrad zu fahren.
Was einem auch auffällt sind das die chinesen weltmeister sind in jobs schaffen. Es gibt soviel für uns unnötige jobs. Es gibt die frau im restaurant, die dir die türe aufmacht, überall strassenfeger. Die läden egal ob handyladen oder supermarkt sind voll von bedienungen usw... man merkt dass hier der lohn noch sehr gering ist im vergleich zu europa oder deutschland.
Auch lustig und unnötig sind die dutzenden leute in clubs die einen nur willkommen heißen. Zudem leistet sich auch fast jeder laden mindestens eine putzfrau.
A propos supermarkt: eier werden in platstiktüten gekauft (eierkartoons sind also ne marktlücke), es gibt die witzigsten sachen zu kaufen (schildkröten ... natürlich zum essen) und die gemüseableilung im supermarkt hat sowas wie marktschreier.
Einen kompletten kulturschock bekommt man bei dem tun der kinder zw. 2 und vllt 5. Diese altersgruppe trägt die hose immer mit schlitz über den ganzen hosenboden und wenn die kinder dann mal müssen lassen sie es (wenn möglich am strassenrand, häuserwand oder in den grünanlagen) ein fach laufen.
Samstag, 27. September 2008
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