Samstag, 27. September 2008

Wie alles begann:
Am 27.08.08 bin ich um 7:00 uhr chinesicher ortszeit nach ca. 10 stunden flugzeit in nanjing gelandet. Das blöde war nur, dass es in deutschland 1 uhr in der nacht war und ich somit im flugzeug nicht schlafen konnte, jedoch noch den ganzen chinesischen tag mit viel bewegung vor mir hatte.
Am flughafen wurde ich dann von einem fahrer und einer sekretärin des freundes meines vaters (ab jetzt der kürze nur noch ruixue) abgeholt. Die beiden bildeten dann auch den restlichen tag mein eskorte. Und es ging schlag auf schlag.
Zuerst fuhren wir zum wohnheim wo ich mein zimmer bekam. Hierbei handelt es sich um ein spartanisches zimmer (schrank, schreibtisch, bett) + waschbecken, klo und dusche. Wobei ich angenehm von dem internetanschluss im zimmer überrascht war.
Es ging dann weiter zum internatinalen studentenbüro, in welchem ich die ersten blätter für die immatrikulation an der uni ausfüllen durfte.
Anschließend war mein erstes chinesisches essen dran. Am ersten tag hab ich mich noch blöd mit den stäbchen angestellt (hab da irgendwie keinen grip drauf bekommen und die teile rutschen immer rum)-mittlerweile bin ich ein stäbchenweltmeister (hänchenschlegel und fisch sind die königsdisziplinen).
Nach dem essen hatte ich zwar etwas im bauch, doch nun ging es richtig los: die registrierung in der vr china.
Ich hatte schon ein paar zettel auf dem studentenbüro erhalten die man bei der polizei benötigt, jedoch musste ich auch noch zur gesundheitsbehörde. Zum glück hatte ich den nötigen gesundheitstest schon vorsichtshalber in deutschland gemacht und hatte meinen impfpass dabei. Und so ging die sache einigermaßen schnell über die bühne (exclusive der bearbeitungszeit von 4/5 tagen).
Die ganze sache zog sich dann noch über ein paar tage. Man musste den kram abholen nochmal zum studentenoffice und dann zur polizei. Bei dem ganzen behördengängen war ich dann immer froh rita (die sekretärin) an meiner seite hatte, denn, egal was man hört, das englisch der chinesen ist, trotz allem unterricht in der schule, grottenschlecht.
Naja, an dem ersten tag hab mir dann noch mein chin. Handy gekauft und bin mitglied bei der bank of china geworden.
Am abend gng ich dann noch mit ruixue gut essen. Und die chin küche in dt und hier is komplett anders. Viel flesich, sehr fett und für ausländer am anfang nicht so verträglich.
Um 9e kam ich dann ins bett und versuchete zu schlafen was nur mäßig ging bei 35°C und gefühlten 100% luftfeuchtigkeit. Aber irgendwann gings doch dank der klimaanlage.
Doch der erste tag war noch nicht ganz vorbei.
Irgendwann um 2e konnte ich nicht mehr schlafen hörte stimmen im gang, ging raus und wurde eingeladen mit raus zu gehen. Hab ich mir halt kurz n t-shirt, sporthose und flipflops drüber bzw. angezogen. War dann aber nicht nur kurz raus sondern ab in den club.
Da stand ich dann halt ohne was. Zum glück muss man hier nirgends eintritt zahlen. Ach ja eingeladen wurde ich auch. Um 5e oder so war ich dann wieder im bett.
Das war mein erster tag wobei ich 3 dinge lernte:
der verkehr ist die hölle (irgendwie keine regeln, alle am hupen dann noch die ganzen roller uns fahrräder)
anmelden in china is eine größere va längere sache
weggehen is extrem cool: kein eintritt, sehr billig, überall so art bimbos zum bestellen (und auch putzen; einer kotze einfach in die ecke und die machten das dann ohne murren weg in nem ganz nrmalen club ... nix runtergekommenes) und nach hause nimmste einfach n taxi wobei das dann so umgerechnet 1 euro kostet

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