Samstag, 27. September 2008

Die nächsten tage gestaltete sich dann darin die umgebung zu erkunden, die nötigen einkäufe zu machen, eben die behördengänge und die leute kennen lernen. Die ersten tage hing ich dann viel mit leuten aus dem tschad rum (mit denen ich auch in meiner ersten nacht weg war).
Im prinzip ist hier die halbe welt im wohnheim vertreten. Extrem viele afrikaner, die mit gouvernmental-programs hier sind, dann einige pakistanis und inder, ein paar wenige europäer sowie vereinzelt auch andere länder. Während der ersten tage gab es dann noch 2 weitere größere acts neben den behördengängen.
Zum einen das internet, zum anderen der beginn meines kurses.
Internet sieht so aus, dass man zuerst seine studentenkarte braucht (braucht man für alles: essen, bücherei, .. ). Damit geht man dann aufs studentenoffice und sagt ich hätt gerne internet. Hier erhält man dann ein blatt mit pin usw.+den eindruck vermittelt: mehr brauchste nicht.
Ich saß dann vor meinem pc und dachte fuck wo is das problem warum seh ich nur das sheiß schulnetzwerk aber kein internet.
Wenn man sich dann bei den anderen studenten durchfragt erfährt man: du musst dein wndows konfigurieren, deinen account freischalten (was ne woche dauert), geld draufladen und dich anmelden. Ich habe dann zum glück einen pakistani und einen chinesen gefunden, die mir geholfen haben (die ganze kacke war natürlich auf chinesisch).
Zum anderen die uni. Bis zum 6 sept. oder so wusste ich und irgendwie auch sonst keiner wann der kurs beginnt. Er fing dann schließlich am 08.09 an. Seitdem hab ich jeden tag einen block sprache und einen block schriftzeichen. Schriftzeichen ist total lustig. Wir haben da einen lehrer der immer gut drauf ist auch gut englisch spricht und unterrichten kann er auch.
Sprechen is schon anders ... hier haben wir eine vllt 26 jährige chinesin, die es in mittlerweile 3 wochen geschaft hat laufend zwischen 2 mickey mouse (gelb&lila) und einem minney (schreibt man die so?) t-shirt (hellgrün) zu wechseln. Sie spricht nur 3-4 brocken englisch, somit wird der unterricht durch gesten, unseren chinesisch- und ihern englischkenntnissen an den mann/frau gebracht.
Ach ja mein kurs bestand zuerst aus einem simbawer, mit dem ich mich gut versteh und die letzte reihe unsicher mache, und einem immer komisch lächelnden und winkenden (wenn man ihn irgendwo trifft) japaner. Mittlerweile kam noch einer aus laos, einer aus somalia, ein franzose, eine russin und ein amerikaner dazu.
Der franzose hat uns komischerweise nach 1 tag wieder verlassen und wurde seitdem nicht mehr gesehen (nanjing is gefährlich) und der amerikaner ist englischleher kommt also nur wenn er zeit hat. Somit besteht der unterricht in der regel aus 6 leuten (es fehlt immer einer).

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